Das Spiel

Was ist das

Was ist das?

Padel gilt als weltweit am rasantesten wachsende Sportart überhaupt. In Spanien und Argentinien ist die Kombination aus Tennis und Squash schon weit verbreitet, und auch in Deutschland findet der Trendsport immer mehr Anhänger. Wer es einmal ausprobiert hat, kann nicht mehr davon lassen. Sportcenter, Vereine und Investoren haben Padel längst als bahnbrechenden Trend und lukratives Geschäft erkannt.

Die Grundtechnik ist schnell gelernt, so dass auch Anfänger den vollen Spielspaß auskosten können. Die Kombination aus Technik, Taktik und Positionsspiel setzen die Anforderungen an die körperliche Fitness niedrig an, deshalb spricht der Sport Menschen jeden Alters an. Seinen Namen verdankt der Sport übrigens dem Spielgerät, denn der Schläger erinnert an ein Paddel.


Wann

Wann?

Die Idee wurde Mitte der 60er Jahre in Mexiko geboren, in Mittel- und Südamerika erfreut sich der Sport schon lange großer Beliebtheit. In Europa verbreitete sich der Padelsport seit 1974 von Marbella aus und ist in ganz Spanien bereits anerkannter Breiten- und Wettkampfsport, mittlerweile beliebter als Tennis.
Rund drei Millionen Spanier spielen Padel auf geschätzten 30.000 Plätzen. Kommunale Sportzentren, Tennisvereine und Hotels tragen der Attraktivität der Sportart Rechnung und bauen weitere Anlagen auf.

Weltweit spielen bereits mehr als zehn Millionen Menschen Padel. In Deutschland hat der Siegeszug gerade erst begonnen.


Wie

Wie?

Gespielt wird ausschließlich im Doppel. Der Ball darf wie beim Tennis nur einmal auf dem Boden aufsetzen, darüber hinaus aber noch an eine oder mehrere Wände prallen, bevor er zurückgespielt wird. Auch Volleyspiel ist erlaubt. Das ergibt sehr abwechslungsreiche und oft extrem lange Ballwechsel und ein spannendes Spiel.

Gespielt wird mit speziellen Padel-Schlägern und Tennisbällen oder den sehr ähnlichen Padelbällen, die etwas weniger springfreudig sind. Padel-Schläger sind massiv und nicht mit Saiten bespannt, wie bei den anderen Racket-Sportarten. Der Schläger ist mit maximal 46 Zentimetern kürzer als ein Tennisschläger, eine Schlaufe am Ende sichert den Schläger am Handgelenk. Die Schlagfläche ist aus Kunststoff mit einem Kern aus einem Schaumstoff-Gummi-Gemisch. Oft ist die Schlagfläche durchlöchert. Die Preise reichen von 30 bis 400 Euro.

Gezählt wird nach Tennisregeln, ein Match geht über zwei Gewinnsätze.


Wo

Wo?

Noch ist Deutschland vergleichsweise dünn besiedelt mit Padelanlagen. Das ändert sich aber zunehmend. Im Mai hat in Essen eine weitere Spielmöglichkeit eröffnet.

  *  *  *  NEUE  COURTS  IN  ESSEN  *  *  *  

Die PADELWERK Court GmbH hat im Tennis-Zentrum Essen zwei Indoor-Courts errichtet, die Eröffnung war am 19. Mai 2015.
Betrieben wird die Anlage vom TVN (Tennis-Verband Niederrhein).

Die nächsten spannenden Projekte in Nordrhein-Westfalen sind bereits angestoßen.

Weitere Padel-Courts gibt es unter anderem in Herne, Köln, Frankfurt a.M., Berlin, Cuxhaven, Trier & München.